Augsburger Panther Befreiungsschlag gegen Wolfsburg missglückt

Verfasst am Montag, 26. Februar 2024 von Thorsten Franzisi

Auch gegen die Wolfsburg Grizzlys mussten die Augsburger Panther eine schmerzhafte Niederlage hinnehmen.

Am Ende konnten die Gästefans aus Wolfsburg jubeln. Das Team unter Mike Stewart konnte einen weiteren, verdienten 3:1 Sieg verbuchen. Das Tor für die Panther erzielte Matt Puempel nach 45 Minuten. Damit bleiben die Panther weiterhin das Schlusslicht der Tabelle, jedoch konnten auch die direkten Konkurrenten im Abstiegskampf mit Iserlohn, Frankfurt und Düsseldorf auch keine Siege erzielen. Es bleibt also weiterhin brisant und höchst spannend.

Die Augsburger Panther liefen mit derselben Mannschaft wie schon gegen Frankfurt auf. Auch wenn die Panther zu Spielbeginn hinten die Null halten konnten, zeigten sich die Wolfsburger über weite Teile überlegen. Nach 13 Minuten musste abermals T.J. Trevelyan vorzeitig vom Eis. Ein Check gegen das Knie beendete damit seinen weiteren Einsatz.

Dann wurden die Gäste aus Niedersachsen zielstrebiger in ihren Aktionen und erzielten in Überzahl den Führungstreffer. Keine vier Minuten später musste Keller abermals hinter sich greifen und nach wenigen Minuten konnten die Gäste schon wieder jubeln. Mit einem hartem Zwischenstand von 0:3 ging es das erste Mal in die Kabine.

Im Mitteldrittel gelang es Augsburg das Ergebnis zu halten, jedoch wollte von Seiten der Hausherren auch kein Treffer gelingen. Die Panther zeigten Moral und arbeiteten sich an der gut aufgestellten Defensive und Strahlmeier im Wolfsburger Gehäuse ab. Erst im letzten Drittel konnte der Augsburger Anhang aufjubeln, Matt Puempel erzielte nach 45 Spielminuten und guter Vorlage von Luca Tosto einen Treffer, jedoch reichte die verbleibende Spielzeit nicht mehr, um noch einen Anschlusstreffer, geschweige denn einen Ausgleich zu erzielen. 

Somit musste das Team unter Christof Kreutzer einen weiteren Nackenschlag hinnehmen. Nun bleiben noch vier Spiele mit Mannheim, Bremerhafen, der DEG und München, um vielleicht doch noch das rettende Ufer zu erreichen – alles unter der Prämisse, dass die direkten Konkurrenten auch weiterhin sieglos bleiben. Spätestens am 8. März nach dem Spiel gegen München wird sich zeigen, ob ganz Eishockey-Augsburg wieder mit großem Interesse die PlayOffs der DEL 2 verfolgen muss.