TSV Haunstetten dominiert Kappelwindeck im ersten Durchgang und bricht dann ein

Am Ende knallt die Peitsche - dass mussten die Handballerinnen des TSV Haunstetten in der dritten Liga beim Spiel gegen Kappelwindeck lernen.
Haunstetten verpasste damit nicht nur den versöhnlichen Abschluss vor der Weihnachtspause, sondern auch die gute Möglichkeit sich im vorderen Drittel der Tabelle festzusetzen. Und lange Zeit sah es in der bestens gefüllten Albert-Loderer-Halle richtig gut aus für die Einheimischen, die nach dem 5:5-Gleichstand in der 11. Spielminute mit einem fulminanten Zwischenspurt den Südbadenern erst einmal den Zahn gezogen hatten (10:5, 17.). Haunstetten zeigte sich dabei enorm spielfreudig und profitierte auch weiterhin von den ungewohnt vielen technischen Fehlern der SG bis zum Seitenwechsel.
Sofort nach Wiederanpfiff war allerdings schnell „Schluß mit lustig“, und wie zuletzt gegen Wolfschlugen und Friesenheim hatte man die ersten Minuten vollkommen verschlafen. Diesmal brachte ein 1:6-Lauf die Gäste wieder ins Spiel, die die unzähligen Fehler dankbar annahmen. Haunstetten suchte zu oft die Lösung über den Kreis oder nicht erfolgsversprechende Zweikämpfe. Dennoch gelang es dem TSV bis drei Minuten vor dem Ende die Partie offen zu halten (27:27). Kappelwindeck zeigte sich jedoch in der Schlußphase deutlich abgezockter und nahm nach dem vorentscheidenden 27:30 glücklich beide Zähler mit nach Hause.
Gästetrainer Hans Christensen war natürlich extrem erfreut über die nicht erwarteten Möglichkeiten im zweiten Durchgang („Wir mussten eigentlich nur noch die Ballführende attackieren.“), während Udo Mesch auf TSV-Seite wiederholt mit der Phase nach der Pause haderte: „Dieser Spannungsabfall bringt uns jedes Mal um den Lohn.“
Fünf Wochen Spielpause stehen jetzt für die Rot-Weißen an, ehe es am 11.Januar zum hochbrisanten Derby nach Schwabmünchen geht.
TSV: Spindler, Albrecht (Tor); Joerss (13/6), Link (6), Knöpfle, Wedrich , Fischer (je 2), Smotzek, Dieterich, Prokop (je 1), Gaugenrieder, Schnorr, Bosch, Schütte / Text: Herbert Vornehm

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