Leichtathletik: LG Augsburg punktet in Regensburg

Verfasst am Montag, 08. Juni 2015 von Thorsten Franzisi

Mehrere Anläufe hat er gebraucht, um die anvisierte Einzelqualifikation zur Deutschen Jugendmeisterschaft über 800 Meter zu unterbieten, bei der top besetzten Regensburger Läufernacht hat es nun geklappt. Florian Bauer (U16, LG Augsburg) unterbot die Norm von 2:06 Minuten ganz knapp, die Uhr blieb bei der neuen persönlichen Bestzeit von 2:05,46 Minuten stehen.

Das 15-jährige Lauftalent musste auf der äußersten Bahn loslaufen, wo man auf Grund des Kurvenvorsprungs zunächst auf sich allein gestellt ist. Mit einer flotten 200m-Durchgangszeit (30 Sekunden) ordnete sich Florian Bauer in die Führungsgruppe ein. Das hohe Anfangstempo konnte er bis 400 halten (61 Sekunden), ehe er die nächsten 100m etwas langsamer wurde und einen Konkurrenten an sich vorbei ziehen lassen musste. Als er 200 Meter vor Ziel die Durchgangszeiten hörte und damit realisierte, dass er noch 32 Sekunden von der Norm entfernt ist, gab der Gymnasiast des Jakob-Fugger-Gymnasiums nochmal alles. Dadurch gelang ihm eine Überholung eines österreichischen Konkurrenten und sicherte sich gleichzeitig das DM-Ticket und Platz 3 bei der männlichen Jugend M15.

4-5 Mal pro Woche trainiert Florian Bauer bei seinem Trainer Philip Xenos, auch Christian Pfänder kümmert sich um ihn. Dieses Jahr mag er sich weiter verbessern, um langfristig im Leichtathletik-D-Kader bleiben zu können. Als nächstes sieht man ihn bereits wieder beim Augsburger Abendsportfest (kommenden Dienstag, ab 17:00 Uhr, Ernst-Lehner-Stadion). Hier wird er sich aus trainingstaktischen Gründen über 100 Meter der Konkurrenz stellen, aber auch beim Speerwurf aktiv sein.

Brian Weisheit
Langsam kommt auch Hindernissläufer Brian Weisheit (LG Augsburg) in Schwung, der sein Training überwiegend bei der TG Viktoria Augsburg und Frank Lauxtermann absolviert. In Regensburg nutzte er die 1500 Meter, um seine persönliche Bestleistung zu unterbieten. Mit 4:09,29 Minuten belegte der vorjährige Bayerische Hindernissmeister den 12. Platz, war aber etwas durch den Heuschnupfen gehandicapt. Die nächsten Wochen sollen nun genutzt werden, um noch stärker an der Grundschnelligkeit zu arbeiten.

Groß war die Freude bei Aleksandar Askovic (LG Augsburg), als er beim Stabhochsprung-Festival („Touch The Clouds“) in Gräfelfing glänzte und die Norm zur Deutschen Meisterschaft von 4,60 Meter überquerte. Allerdings machte er es spannend, der entscheidende Sprung gelang ihm erst im dritten Versuch. Gleich darauf sprang der Abiturient mit dem ersten Versuch eine weitere Besthöhe, die persönliche Messlatte liegt nun bei 4,70 Meter. „Ich bin super happy, dass ich neben den 100 Metern und dem Weitsprung nun auch im Stabhochsprung bei den Deutschen Meisterschaften starten kann, an einem guten Tag kann ich in allen drei Disziplinen eine gute Figur abgeben“, so der 17-jährige, der mit seiner Leistung in Gräfelfing auf Platz 2 landete. „Im Stabhochsprung möchte ich nun auch bald die Bestleistung meines Vaters (4,83 Meter) überqueren, der nach meinem Wettkampf damit feixte, dass seine frühere Leistung dann doch nicht so schlecht gewesen sei.“ So lange wird diese Leistung nicht mehr auf sich warten lassen, schließlich ist Aleksandar Askovic einer der schnellsten Stabhochspringer Deutschlands, was er kommenden Dienstag beim Augsburger Abendsportfest über 100 Meter (Bestzeit 10,74 Sekunden) im Ernst-Lehner-Stadion erneut unter Beweis stellen möchte.

Senior Zoran Askovic (LG Augsburg) ist mit seinem 47 Jahren nach wie vor aktiv und sprang beim Gräfelfinger Wettkampf über respektable 3,80 Meter (rwe).

Youtube-Video von Aleksandar Askovic über 4,60 Meter: https://www.youtube.com/watch?v=ZMRuT0t1ShY