Das Wittelsbacher-Land-Turnier des TSV Aichach

Ein logistisches Meisterwerk richtet der TSV Aichach seit Jahren mit dem Wittelsbacher-Land-Turnier aus. Die Abteilung der Ringer stemmt hier alljährlich das größte bayerische Ringer-Nachwuchsturnier. So kamen dann auch über 400 Athleten in die Landkreisturnhalle am Deutschherren-Gymnasium um sich auf den Ringmatten zu beweisen.
Auf sechs Matten wurden synchron die Kämpfe ausgetragen. Über einen Beamer konnten die teilnehmenden Vereine sehen, welche Kämpfe anstehen und ihre Sportler vorbereiten. Dieses Vorgehen, ermöglichte ein fließende und durchgehende Veranstaltung, von neun Uhr Morgens, bis Abends um 18:30 Uhr, um das Mammutprogramm zeitig über die Bühne zu bringen. 32 Vereine nahmen beim Wittelsbacher-Land-Turnier des TSV Aichach teil, neben dem Gastgeber, der mit 13 Ringern antrat, waren aus dem Großraum Augsburg, noch der TSV Diedorf mit fünf Ringern, der TSC Mering mit 12 Athleten, die DJK Pfersee mit neun und die TSG Augsburg mit sieben Ringern anwesend.
Das gute Ansehen der Ringerabteilung, des TSV Aichach, spiegelte sich auch in den teilnehmenden Vereinen wieder, es reiste neben Italien und Österreich sogar ein Team aus Moldawien an. Gerungen wurde in den Altersklassen A-Jugend bis E-Jugend und es gab für die zahlreichen Zuschauer, sehr spannende Kämpfe zu bewundern.
Die TSG Augsburg erreichte mit den Athleten zwei erste Plätze und einen dritten Platz. Für den DJK Pfersee reichte es für jeweils eine Platzierung auf jedem Treppchen. Der TSC Mering konnte zwei Silbermedaillen und einen dritten PLatz erringen. Der Gastgeber selbst schaffte nur einen zweiten Platz, es fehlte hier aber auch der Parade-Nachwuchs, welcher zeitgleich auf der deutschen Meisterschaft der B-Jugend angetrat. Für den TSV Diedorf reichte es nur für eine Bronzemedaille. Erfolgreichster Verein war hier der SV Johannis Nürnberg, die 22 Teilnehmer konnten vier Goldmedaillen, einen zweiten Platz und drei dritte Plätze erringen.
Für die Veranstalter war es wieder eine starke Veranstaltung mit einer Strahlweite, weit über die Region hinaus und eine gute Werbung für den olympischen Sport des Ringens.

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