Augsburger Sportgipfel 2014

Verfasst am Mittwoch, 04. Juni 2014 von Thorsten Franzisi

Zahlreich kamen die Vorstände der hiesigen Vereine, dem Aufruf des BLSV nach, um am Sportgipfel in der Vereinsgaststätte des Post SV teilzunehmen. Ein Hauptgrund der Veranstaltung war sicher auch die Vorstellung der neuen Sportreferatsleitung in Person von Dirk Wurm. Hier konnte sich der Referatsleiter den Vereinen präsentieren, sich ein wenig vorstellen, aber auch die Wünsche und Anliegen der Vereine direkt anhören.

Nach einem Grußwort von Bernd Kränzle, dem BLSV-Kreisvorsitzenden, hieß auch Heinz Krötz als Gastgeber des Post SV und Vorstand des Sportbeirats die anwesenden Vereinsvorstände herzlich willkommen. Im Anschluß stellte sich Dirk Wurm vor, er glaubt die positive Entwicklung fortführen zu können. Lobend erwähnt er die wichtige Arbeit der Vereine für das soziale Leben, aber auch die Schwierigkeiten, mit welchen die Vereine zu kämpfen haben. Natürlich findet auch die wichtige Funktion des Ehrenamtes hier Erwähnung.

Auch wichtige Themen wie die klassische Verbindung von Gesundheit, Ernährung und Sport, möchte er gerne zusammenführen. Hier ist angedacht den Präventionsgedanken mit Aktionen in den Stadteilen den Bürgern näher zu bringen. Außerdem sollten Einrichtungen wie der Discgolf-Park in Schwabmünchen, oder eine Skateplaza, in Zusammenarbeit mit den Aktiven, auch in Augsburg umgesetzt werden.

Des Weiteren sprach sich der Sportreferent Dirk Wurm auch für den Erhalt und die Renovierung des Rosenaustadions aus. Diese sporthistorische Anlage sollte auf jedenfall erhalten werden und auch wieder für Veranstaltungen wie größere Leichtathletikmeisterschaften genutzt werden. Nach seiner Meinung ist die Rosenau so geschichtsträchtig und eine gelebte Sportgeschichte die auf jeden Fall erhalten werden sollte, so wie auch das Augsburger Stadtbad. Dazu gehört es eben auch historische Sportanlagen modern zu halten, wie in der Rosenau die Sanierung der sanitären Anlagen oder der Tribüne.

Der Sanierungsbedarf spielte auch eine große Rolle, der Brandschutz und energetische Maßnahmen, sind sehr kostenintensiv, auch wenn diese Maßnahmen eigentlich unsichtbar sind. Der Finanzierungsbedarf ist zu groß um alle Baustellen in den nächsten sechs Jahren zu bewältigen. Die Einrichtung einer Arbeitsgruppe, ist geplant, mit einem Ergebnis rechnet Dirk Wurm zum Ende dieses, oder Anfang des nächsten Jahres. Außerdem ist im Referat eine neue Stelle für den Bereich Sport eingeplant.

Das Hauptkonzept des neuen Sportreferenten stellte sich in Grundsätzen folgend dar: Stärkung des Vereins-Sport, Sanierung, Öffnung der Schulsportanlagen und einem Sportflächenentwicklungsplan.

Im Anschluss konnten die anwesenden Vereinsvorstände ihr Anliegen vorbringen, ein großes Thema war die Nutzung von Vereinslagen zur privaten Vermietung und dem entfallen der Sportförderung, eben wie auch die Problematik der Vereine mit eigenen Anlagen und den Vereinen welche sich bei städtischen Anlagen einmieten. Auch die Schwimmer, des SB Delphin und SVA meldeten sich mit der Bäderproblematik zu Wort.

Da dies hauptsächlich den BLSV betraf, antworterte Bernd Kränzle, es fehlt eine Langbahn mit 50m für Schwimmveranstaltungen. Er verwies auf die Arbeitsgruppe und auch dort ein Mitglied des Schwimmerbunds einzubinden. Weiter bemerkte Bernd Kränzle, kaum eine Stadt in Bayern wird so gefördert wie Augsburg. Die Sportförderung kann sich hier wirklich sehen lassen. Die Probleme mit den Hallennützungsgebühre – hier werden Vereine mit eigenen Anlagen benachteiligt, diese Problematik wird bereits seit 20 Jahren ohne eine wirkliche Lösung diskutiert, es handelt sich einfach um ein sehr komplexes Theam. Prinzipiell geht es darum die Wirtschaftlichkeit der Vereine erhalten.